Über

Alter: 46
 


Werbung




Blog

Chemieunfall vertuscht-viele Kinder starben an Leukämie

Ich wuchs auf in Chemnitz, in der DDR. Im Jahr 1972 , da war ich 2 Jahre alt, erkrankte ich an akuter leukämie. Mußte 3 Monate im Krankenhaus bleiben, Bestrahlung, Chemotherapie, 3 Jahre lang . Statt zu spielen und unbeschwert zu sein kannte ich nur Krankenhäuser, Schmerzen, Medikamente.
Jahrelang stellte ich Fragen was denn los ist, ich wurde 16 Jahre lang belogen von Ärzten und Familie.

Erst nach der weende bekam ich Unterlagen über die Behandlung.

Im Jahr 1992 las ich in der Zeitung das damals ein Chemieunfall gab im Nachbarort, der vertuscht wurde von höchster Stelle, mehr als 200 Kinder erkrankten an Leukämie, viele starben.
Als ich das las bekam ich keine Luft mehr.

Jahrelang versuchte ich Gerechtigkeit zu bekommen, schrieb an Behörden-bekam die Antwort das es Sie nicht interessiert-da fragte ich ob die den Eltern deren Kinder starben auch sagen das es Sie nicht interessiert.
Sogar Herrn Gauck schrieb ich, er antwortete gar nicht.

Betrogen um meine Kindheit und Jugend, mein größter Traum Kinder zu bekommen zerstört. Traumatisiert, habe heute noch Alpträume. Die die darüber wissen schweigen. Niemand half mir mit der Angst klarzukommen das der Krebs wiederkommen kann.
Als ich die Wahrheit erfuhr und zusammenbrach stopfte man mich mit Psychopharmaka voll, damit ich ja ruhig bin.

Ich habe überlebt , aber mit gravierenden Nebenwirkungen und Spätfolgen die diese Behandlung hat ist das ein Leben voller Schmerzen und Angst.

Ich denke immer an die Kinder die damals gestorben sind.

Leider gibt es auch in diesem Land keine Gerechtigkeit.

19.7.15 14:57, kommentieren

Werbung


Fuchsjagd stoppen

In Deutschland gibt es keine oder nur unzureichende Schonzeiten für Füchse. In Luxemburg sollen zunächst bis zum 31. März 2016 keine Füchse mehr gejagt werden. Gegen die kleinsten Änderungen des Status Quo laufen die Jäger Sturm – in Luxemburg, in Stuttgart, in Düsseldorf, in Saarbrücken. Die von den Jagdverbänden angeführten Argumente für die Beibehaltung der Fuchsjagd sind jedoch fadenscheinig.

Fuchsbandwurm: Entgegen der Behauptungen von Jagdverbänden ist das Risiko über den Fuchsbandwurm zu erkranken eher zu vernachlässigen. In Deutschland ist die Fuchsbandwurm-Erkrankung (alveoläre Echinokokkose) eine meldepflichte Krankheit. Beim Robert-Koch-Institut erfährt man, dass in ganz Deutschland mit seinen 80 Mio. Einwohnern pro Jahr nur etwa 25 Personen daran erkranken. Selbst bei wesentlich höheren Fallzahlen wäre das Risiko zu erkranken mittels der Jagd nicht in den Griff zu bekommen. Aus Zeiten der Tollwut wissen wir, dass die Jagd die weitere Verbreitung der Tollwut sogar gefördert hat. Erst der großflächige Abwurf von Impfködern konnte die Tollwut ausmerzen.

Fuchsbestand: Die Jagdverbände gehen von einer Zunahme des Fuchsbestandes beim Aussetzen der Jagd aus. Erhebungen aus jagdfreien Gebieten lehren uns das Gegenteil. Die Geburtenraten gehen zurück, die Fuchsbestände bleiben weitgehend konstant. Im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen im Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald, wo Füchse nicht bejagt werden, ist bekannt, dass die Geburtenrate mit 1,7 Welpen je Wurf erheblich niedriger ist, als in intensiv bejagten Revieren. Auch eine neunmonatige Schonzeit im Saarland hat nicht dazu geführt, dass die Fuchsbestände gestiegen sind.

Fuchsjagd ist sinnlos. Sie ist nicht nachhaltig, sie provoziert vielmehr eine höhere, mit viel Leid verbundene Reproduktionsrate. Es gibt keine Belege dafür, dass mittels der Fuchsjagd Fuchskrankheiten wie Echinokokkose oder Fuchsräude reduziert werden können. Fuchsjagd hat auch keine nachhaltige Auswirkung auf den Bestand von Tierarten, deren Lebensraum durch Land- oder Forstwirtschaft zerstört werden (z.B. Rebhühner, Feldhasen).

Füchse sind nützlich. Füchse nehmen in ihren Lebensräumen wichtige ökologische Funktionen wahr. Sie vertilgen Aas und fressen bis zu 3.000 Mäuse pro Jahr. Zu ihrem Beutespektrum gehören schon auch Kleinsäuger (Hasen, Kaninchen) und Bodenbrüter, allerdings werden in der Regel nur kranke und geschwächte Tiere Beute der Füchse – bei gesunden und reaktionsstarken Tieren hat Reineke Fuchs kaum eine Chance.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/p/blog-page.html

19.7.15 14:52, kommentieren